Vortrag zu anti-Schwarzem Rassismus in Deutschland

Allgegenwärtig und unsichtbar: Anti-Schwarzer Rassismus in Deutschland

Vortrag am 24. März, 18 Uhr

Mit Forschung gegen weiße Privilegien und für gesellschaftliche Verantwortung: Die Wissenschaftlerinnen Laura Dellagiacoma und Francesca Puhlmann geben im Salmen Einblicke in die Ergebnisse ihrer Studie „Rassistische Hatespeech im Alltag: Erfahrungen Schwarzer Menschen in Deutschland“.

„Auf der Straße, bei Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten, am Arbeitsplatz, in der Bildung, bei Behörden und im Internet: Schwarze Menschen werden kontinuierlich rassistisch diskriminiert und ausgegrenzt. In allen Lebensbereichen bringt rassistische Hassrede Menschen zum Schweigen, macht sie unsichtbar und stellt ihre gesellschaftliche Zugehörigkeit in Frage.“

Die Ergebnisse der Studie „Rassistische Hatespeech im Alltag: Erfahrungen Schwarzer Menschen in Deutschland“ von Laura Dellagiacoma und Francesca Puhlmann machen deutlich: Schwarze Menschen in Deutschland sind in erschreckend hohem Ausmaß rassistischer Diskriminierung ausgesetzt. Rassismus ist dabei nicht nur ein interpersonelles, sondern auch ein institutionelles und strukturelles Problem. Warum ist ein explizites Erforschen von Anti- Schwarzem Rassismus notwendig? Wie können wir als Gesellschaft ein kritisches Verständnis von Rassismus verankern? Welche wichtigen Beiträge liefert die Arbeit von Forschenden dazu? Welche gesellschaftliche Verantwortung und welche Forderungen an Politik werden durch die wissenschaftlichen Ergebnisse deutlich?

Laura Dellagiacoma und Francesca Puhlmann stellen ihre Studie vor und geben Einblicke in die Forschung zu Anti-Schwarzem Rassismus in Deutschland.

Mit Laura Dellagiacoma von der Friedrich Schiller Universität Jena und Francesca Sika Dede Puhlmann, Bildungsreferentin im Bereich Rassismuskritik.

Dienstag, 24. März,
18 Uhr
Tickets
5€ / 3€ erm.
Anmeldung erbeten unter 0781/82-2701 oder salmen@offenburg.de